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Wiesensalbei - der kleine Bruder des Gartenalbei's

Wiesensalbei - der kleine Bruder des Gartensalbei's !

Überall ist er jetzt in seinem wunderbaren Blautönen zu sehen, der Wiesensalbei!
Wie unscheinbar er doch am Anfang fast nicht zu sehen ist. Erst wenn er seine Blütenpracht zeigt weiß ein jeder wo er wächst.

Ich liebe ihn !

Erinnert er mich doch an meine Jugend in der wie auf einem Bauernhof lebten und die Wiesen rundherum mein großer Abenteuerspielplatz waren. Das "zuzzeln" an den Blüten um ein bisschen kostbaren Nektar's zu erhaschen, mmmmhhhhh eine Gaumenfreude. 

 

Name dt.: Wiesensalbei                              der kleine Bruder des Salbeis

 

Name lt.: salvia pratensis

 

Familie dt.: Lippenblütler

 

Familie lt.: lamiaceae

 

Merkmale: wächst nur auf nicht gedüngten Wiesen, an sonnigen, nährstoffreichen Standorten,

 

Droge: Blüten, Blätter (während der Blütezeit)

 

wichtige Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Bitterstoffe, Flavonoide, Tannine, ätherische Öle, östrogenartige Stoffe,

 

Hauptwirkrichtung: antibakteriell, adstringierend, verdauungsanregend, entzündungshemmend,

 

überlieferte volksheilkundige Anwendungen:

 

Blüten zu Sirup verarbeitet, als Salat-Deko oder zu Süßspeisen

 

junge Blätter in den Salat, Saucen, Suppen, Backgemüse,

 

gepresster Saft aus den frischen Stängeln (-Juni) ergibt einen leicht süßlichen Geschmack 

 

als Tee bei Atemwegserkrankungen und bei Verdauungsbeschwerden, in den Wechseljahren bei übermäßigen Schwitzen und Hitzewallungen, 

 

Abkochung als Auflage, Waschung, Bad bei leichten Hauterkrankungen und bei Ekzemen

 

Gurgelwasser bei Zahnfleischentzündungen, 

 

räuchern wirkt reinigend, hilft in Zeiten der Veränderung in die Mitte zu kommen, beruhigt, klärt, erdet, hilft sich abzugrenzen, reinigt die Aura,

 

Bestäubung erfolgt meist durch Hummeln

 

 

Hier habe ich noch ein erprobtes Rezept für einen leckeren 

 

Wiesensalbei-Sirup

 

 

 

Zutaten:

 

ca. 140 gr. Wiesensalbei-Blüten

 

2 Liter Wasser

 

1 BIO Zitrone

 

1,3 kg Zucker

 

 

 

Zubereitung:

 

Die Blüten von den Rispen zupfen und mit dem Wasser kurz erhitzen, Deckel drauf damit die Inhaltsstoffe nicht gleich mit dem Wasserdampf mitgehen.

 

Das Ganze vom Herd nehmen und für einige Stunden ziehen lassen. 3-4 h sind eigentlich genug damit der Farbstoff und die Inhaltsstoffe der Blüten ins Wasser übergehen.

 

Das Wasser-Blüten-Gemisch abseihen und nochmals mit dem Zucker aufkochen. Für ca. 3 Min. sieden lassen und in sterile Flaschen abfüllen. Schraubverschluss drauf – FERTIG !

 

 

 

 

Der Sirup ist kühl und dunkel für mind. ½ Jahr haltbar. Wenn die Flasche aufgebrochen ist bitte im Kühlschrank lagern und schnell aufbrauchen.

 

Ich persönlich mag nicht so viel Zucker in einem Sirup, der Geschmack der verwendeten Blüten und Kräuter soll hier noch geschmacklich erkennbar sein !

 

 

Viel Freude beim Nachmachen und lass es dir schmecken,

                                                             Sabine von KraeuterVielfalt !

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